Wir sind für Sie da – vor und nach der Geburt

Meistens verlaufen Schwangerschaften völlig normal, dann ist es empfehlenswert einige Wochen vor der Geburt die Anmeldesprechstunde (durch Hebammen durchgeführt) wahrzunehmen, damit bestimmte Formalitäten bereits dokumentiert bzw. geklärt werden können.

In einzelnen Fällen rät Ihr/e betreuende/r Frauenarzt/ärztin zu einer ärztlichen Vorbesprechung bei konkreten medizinischen Fragestellungen oder Risiken. Dafür bieten wir die Möglichkeit, die Geburtshilfliche Sprechstunde wahrzunehmen.

Checkliste für werdende Eltern – „Wenn das Baby kommt“

Vor Ihnen liegt eine aufregende Zeit und Sie werden sicherlich viele Fragen haben, zumal jede Geburt unterschiedlich verläuft. So individuell und einzigartig, wie Sie und Ihr Ungeborenes
sind.

In unserer Checkliste für werdende Eltern finden Sie hilfreiche Tipps zur Geburtsvorbereitung.

 

Download Checkliste „Wenn das Baby kommt“

Sprechstundenzeiten
Gynäkologische Ambulanz 3. Etage

Montag – Donnerstag
10 – 15 Uhr , sowie nach Vereinbarung

A. Cosler | Chefarzt Frauenklinik
S. Sieberichs | Ltd. Oberärztin

Für die Abrechnung nach EBM wird eine Überweisung von einer/m niedergelassenen Gynäkologin/en benötigt.

Unsere Leistungen in der Gynäkologie & Geburtshilfe

  • Geburtsplanung
  • Beratung bei Risikoschwangerschaft
  • Ultraschalldiagnostik
  • Farbdopplersonographie
  • Cardiotokographische (CTG) Überwachung
  • Schwangerschaftsvorsorge (Privatversicherung)
  • Mammasonographie (Brustultraschall)
  • Sonographie der weiblichen Genitalorgane
  • Zweitmeinung durch das RegioNetzwerk für die Frau

Besondere Angebote

Low-Level-Therapie zur Wundheilung

Behandlung mit der Low-Level-Therapie in der Geburtshilfe

Die Low-Level-Lasertherapie hat eine regulatorische Wirkung. Durch die Behandlung wird der Stoffwechsel der Zellen beeinflusst. In den Zellen werden verschiedene biochemische Vorgänge aktiviert, welche die Selbstheilung fördern.

Klinische Effekte hierdurch sind:

  • Schmerzlinderung
  • Beschleunigung der Wundheilung
  • Verminderung von Schwellungen
  • Verbesserung bei Durchblutungsstörungen
  • Verminderung des Infektionsrisikos

Therapie wunder Brustwarzen

Die wichtigste Voraussetzung für die Vermeidung wunder Brustwarzen sowie für eine rasche Wundheilung ist das korrekte Anlegen des Kindes. Dies bedeutet, dass das Baby möglichst viel vom Vorhof in seinen Mund nimmt. Als zusätzliche Maßnahme eignet sich das Auftragen von Muttermilch auf die Brustwarze sowie das Pflegen der Brustwarzen mit einem Wollfett (z.B. Lanolin)

Sollten die Brustwarzen trotz dieser Maßnahmen nicht heilen, ist eine Low-Level-Lasertherapie möglich.

In der Regel dauert die Behandlung zwei bis fünf Minuten pro Brust. Es tritt während der Behandlung keine Wärmewirkung auf und es wird kein Gewebe abgetragen oder zerstört, wie beim Einsatz von chirurgischen Lasern. Diese Behandlung ist schmerzfrei und im Anschluss kann sofort gestillt werden.

Diese Behandlungsmöglichkeit bieten wir auch als ambulante Leistung an.

Die Behandlung ist eine Igelleistung, das heißt sie wird nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Die Kosten für die Behandlung beider Brustwarzen betragen 15 Euro (inklusive Mehrwertsteuer) und sind bar am Tag der Behandlung zu zahlen.

 

Termine nur nach vorheriger Anmeldung.

Jeden 1. und 3. Mittwoch von 11– 16 Uhr

Kontakt
Gynäkologische Ambulanz
Tel. 02402 107 -4316

Stationsleitung A2 /C2 Elke Steverding
Tel. 02402 107 -8056

Station A2
Tel. 02402/ 107 -4331

Fokus auf bindungsfördernder Betreuung

Bindungsfördernde Betreuung bedeutet für uns:

  • Nach der Geburt bis zu einer Stunde uneingeschränkten Hautkontakt ermöglichen
    In einer Zeit der zunehmenden „Technisierung“  der Geburtshilfe stellt der frühe Haut-zu-Haut-Kontakt im Operationssaal eine Bereicherung für jede junge Familie dar.
  • „Kuschelzeit“ auf der Wochenstation anzubieten
    Intensive und ungestörte Kuschelzeit mit ihrem Neugeborenem stärkt die Bindung und Vertrautheit zwischen Mutter und Kind.
  • Rooming-in zu praktizieren
    Bei uns werden Mutter und Kind nicht getrennt, sondern gemeinsam behandelt und im selben Zimmer untergebracht.
  • Familienzimmer für das Familienerlebnis bereitzustellen
    Väter und Geschwisterkinder können den Familienzuwachs so stressfrei kennenlernen und sich bei aufkommenden Fragen direkt an das Fachpersonal wenden.
  • Integrative Betreuung von Mutter und Kind sowie der jungen Familie
  • Stillunterstützung durch Still- und LaktationsberaterInnen IBCLC
  • Ihre individuellen Wünsche zu respektieren
  • Die 10 Schritte zur Etablierung einer erfolgreichen Stillbeziehung zu beherzigen (ILCA – Clinical Guidelines)