Wir nehmen uns Zeit,

um Kindern und Jugendlichen beste medizinische Leistungen in menschlicher und kindgerechter Atmosphäre zu bieten.

Dazu steht ein fachlich breit gefächertes Team von Fachleuten bereit. Nach umfangreichen baulichen Modernisierungsmaßnahmen sind auch die räumlichen Voraussetzungen für eine komfortable Unterbringung von Patienten und Begleiteltern gegeben. Die Betreuung eines kranken Kindes in der Kinderklinik gelingt am besten unter Einbeziehung seiner Eltern. Wir ermöglichen deshalb grundsätzlich die Mitaufnahme eines Elternteils.

Mehr als 3.500 Kinder und Jugendliche aus Stolberg und der gesamten Städteregion Aachen werden jährlich stationär behandelt. In der pädiatrischen Ambulanz werden ca. 11.000 Kinder pro Jahr vorstellig (KV-Ermächtigungsambulanzen, Institutsambulanz des Hauses). Hinzu kommt das Sozialpädiatrische Zentrum mit etwa 5.000 Patientenvorstellungen pro Jahr.

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Chefarzt der Kinder- und Jugendmedizin

Chefarzt der Kinder- und Jugendmedizin

Priv.-Doz. Dr. med. Heiner Kentrup

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Covid-19: Informationen aus der Kinderklinik

Das Coronavirus SARS-CoV-2 hält die Welt seit Anfang dieses Jahres in Atem und bestimmt spätestens seit Karneval auch zunehmend unseren Tagesablauf. Die furchtbaren Bilder aus Italien führen uns den Ernst der Covid-19-Erkrankung vor Augen und rechtfertigen die einschneidenden Maßnahmen, die uns die Behörden zur Eindämmung der Infektionsausbreitung auferlegen.

Was wissen wir bisher über diesen neuartigen Erreger?

  • Das Virus ist sehr infektiös. Es kann auch von Menschen mit milden Symptomen übertragen werden.
  • SARS-Cov-2 wird durch alkoholische Händedesinfektionsmittel und durch Händewaschen mit Seife abgetötet.
  • Das Virus wird im Wesentlichen über Sekrete aus den Atemwegen und über die Hände übertragen.

Wie können wir uns vor eine Infektion schützen?

  • Grundsätzlicher Verzicht auf das Händeschütteln!
  • Händewaschen mit Seife oder Händedesinfektion!
  • Husten in die Ellenbeuge oder in ein Papiertaschentuch, das danach sofort entsorgt wird!
  • Einhalten eines sozialen Abstandes von 1,5 Metern!
  • Meiden von öffentlichen Veranstaltungen mit vielen Menschen auf engem Raum!

Was ist bei Besuch des Kinderarztes zu beachten?

  • Besuche in Arztpraxen und Klinikambulanzen sollen auf das notwendige Maß beschränkt werden.
  • Ein Arzt- oder Ambulanzbesuch sollte bei schweren Atemwegsinfektionen erfolgen (z. B. Fieber, angestrengte, beschleunigter Atmung, schlechter Allgemeinzustand, unzureichende Flüssigkeitszufuhr).
  • Vor dem Arztbesuch immer erst telefonisch Kontakt aufnehmen!
  • Kinder und Begleitpersonen mit Atemwegsbeschwerden sollen bereits bei Betreten der Praxis oder der Notfallambulanz die Hände desinfizieren und einen Mund-Nasen-Schutz anlegen.

Wie verläuft die Krankheit?

  • Nach einer Inkubationszeit bis zu 14 Tagen (im Mittel 5 Tage) kommt es zu einer Symptomatik mit Fieber, trockenem Husten und Abgeschlagenheit. Weniger häufig sind Schnupfen, Halsschmerzen, Erbrechen, Bauchschmerzen oder Durchfall.
  • Etwa 80% der Fälle verlaufen mild bis moderat wie eine übliche Erkältung, 16% mittelgradig bis schwer mit Atembeschwerden und etwa 6% kritisch mit Notwendigkeit einer intensiv-medizinischen Therapie.
  • Zu der Risikogruppe mit schweren Verläufen gehören ältere und Menschen mit Vorerkrankungen des Herzen und der Lunge sowie immungeschwächte Patienten.

Was wissen wir über den Krankheitsverlauf bei Kindern, speziell bei Neugeborenen?

  • Kinder sind weit weniger gefährdet als Erwachsene. Schwere Verläufe und Todesfälle sind bei Kindern bisher nicht beschrieben. Auch bei Kindern besteht wahrscheinlich ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf bei Vorerkrankungen des Herzens, der Lunge oder Minderung der Infektionsabwehr (z.B. Chemotherapie), bei Mehrfachbehinderung und Heimbetreuung.

Was wissen wir über Schwangerschaft, Geburt und den Verlauf bei Neugeborenen?

  • Schwangere haben nach bisherigem Kenntnisstand weder eine besondere Empfänglichkeit für eine SARS-CoV-2-Infektion noch einen schwereren Verlauf der Covid-19-Erkrankung.
  • Nach bisher vorliegenden Daten wird das Virus während der Schwangerschaft nicht auf das Ungeborene übertragen.
  • Zeitpunkt und Art der Entbindung richten sich weniger nach der Schwere der Covid-Krankheit, sondern nach den üblichen Parametern der Geburtshilfe wie sonst auch.
  • Nach der Geburt kann sich das Neugeborene durch engen Kontakt mit der erkrankten Mutter anstecken.
  • Der Krankheitsverlauf bei Neugeborenen ist bisher als mild beschrieben, immerhin im Einzelfall mit Fieber, Erbrechen, Atemnot und Husten.

Wie geht die Kinderklinik mit Neugeborenen einer an Covid-19 erkrankten Mutter um?

  • Termingerecht geborene Kinder ohne Risikofaktoren verbleiben bei der Mutter auf der Isolierstation und dürfen gestillt werden. Sie werden sorgfältig auf Anzeichen einer Infektion überwacht
  • Früh- und Neugeborenen, die unabhängig von der SARS-CoV-2-Infektion neonatologisch behandelt werden müssen, werden auf der Früh- und Neugeborenenstation isoliert. Sie können abgepumpte Muttermilch erhalten. Nach Abschluss der Behandlung kann das Kind zurück zur Mutter oder zusammen mit ihr nach Hause entlassen werden.

Wir sind für Sie da

Terminvereinbarung

Sekretariat Kinder- und Jugendmedizin
Jutta Schmidt und Andrea Hähn
Tel   (02402) 107-4412
Fax   (02402) 107-4404

Sprechstunden

nur nach Vereinbarung

Privatsprechstunde Chefarzt Dr. Kentrup

  • Akutsprechstunde
  • Vorsorgeuntersuchungen
  • Impfungen
  • Ultraschall

Überweisungssprechstunde Chefarzt Dr. Kentrup

  • Allgemeine Sprechstunde auf Überweisung durch einen Kinder- und Jugendarzt
  • Diabetologie (DMP Diabetes mellitus Typ1)
  • Gastroenterologie (Magen-Darm-Sprechstunde)
  • Hormonsprechstunde
  • Schilddrüsensprechstunde inkl. Ultraschall

Überweisungssprechstunde Frau Prof. Karges

  • Diabetologie (DMP Diabetes mellitus Typ1)
  • Hormonsprechstunde

Überweisungssprechstunde Frau Krauspe-Stübecke

  • Neuropädiatrie
  • Terminvergabe unter SPZ