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Telefonaktion: Fachärzte informieren über Schluckstörungen und Sodbrennen

Wenn in der Speiseröhre nichts mehr geht: Schluckstörungen und Sodbrennen

Das Schlucken wird zum Kraftakt, und in der Brust tobt ein brennender Schmerz: Schluckstörungen und Sodbrennen zählen zu den Volksleiden in Deutschland. Abhängig von der Ausprägung ist die Lebensqualität der Erkrankten oft stark eingeschränkt.

Gerade weil so viele Menschen betroffen sind, hat die Deutsche Gastro-Liga den Magen-Darm-Tag 2020 diesen beiden Erkrankungen gewidmet.  Bundesweit beteiligen sich zahlreiche Kliniken, Praxen und Wissenschaftler an der Aktion mit dem Titel „Wenn in der Speiseröhre nichts mehr geht: Schluckstörungen und Sodbrennen“. Auch das Bethlehem-Krankenhaus und das MVZ am Kaiserplatz in Stolberg sind wieder gemeinsam mit einer Telefonaktion am Start. Und das gleich mit drei Spezialisten für Magen-Darm-Erkrankungen, die am Mittwoch, 25. November 2020, in der Zeit von 16 bis 18 Uhr Fragen zum Thema beantworten.

Warnzeichen erkennen

„Wir hoffen möglichst viele Menschen zu erreichen und wollen so die Wahrnehmung dafür schärfen, Warnzeichen als solche zu erkennen“, erklärt Privatdozent Dr.  Dr. Christoph Dietrich, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin im Bethlehem, der im wissenschaftlichen Beirat der gemeinnützigen Gastro-Liga mitarbeitet.

Schluckstörungen und Sodbrennen hängen häufig zusammen, müssen es aber nicht zwangsläufig. Die Ursachen können sehr unterschiedlich sein, und die biochemischen sowie biomechanischen Abläufe sind hochkomplex.  „Je schneller eine mögliche Erkrankung diagnostiziert oder auch ausgeschlossen werden kann, desto besser. Zeit ist der entscheidende Faktor“, sagt der MVZ-Internist Sebastian Exner. In einem frühen Stadium könne man vieles problemlos in den Griff bekommen und Folgeschäden verhindern, so der Gastroenterologe vom MVZ am Kaiserplatz.

„Lieber einmal zu viel den Arzt aufsuchen als zu wenig“, bekräftigt Dr. Klaus Nagelschmidt, Leiter der Altersmedizin und Endoskopie im Stolberger Krankenhaus. Doch nicht nur der rechtzeitige Gang zum Arzt sei wichtig: Um eine feinnuancierte Diagnose und erfolgversprechenden Behandlungsplan zu erstellen, ist das interdisziplinäre Zusammenspiel ebenso ein Muss wie eine gründliche Anamnese.

Moderne Diagnostik hilft den Fachärzten, die Ursache für die Beschwerden herauszufinden. Chefarzt Dr. Dietrich erklärt: „Magenspiegelung und Funktionsuntersuchungen wie Messungen der Motorik und des pH-Wertes in der Speiseröhre sind einfach durchzuführen und sehr aussagekräftig.“

Telefonaktion:
Mittwoch, 25. November 2020, 16 bis 18 Uhr
Hotline: (02402) 107-8500, (02402) 107-8235, (02402) 107-8501

Infos: www.gastro-liga.de/index.php?id=magen-darm-tag-2020

Gleich drei Spezialisten für Magen-Darm-Erkrankungen beantworten Ihre Fragen:
PD Dr. Dr. Christoph Dietrich, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin,
Dr. Klaus Nagelschmidt, Leiter der Altersmedizin und Endoskopie (beide Bethlehem) und
Sebastian Exner, Gastroenterologe vom MVZ am Kaiserplatz.

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